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| Der Kulturladen als Verein:
Seit über 25 Jahren gibt es mittlerweile den Kulturladen e.V. in
Konstanz. Sein amtliches Geburtsdatum ist der 6. Februar 1983. Zwei Monate
später begann das Leben des Kulturladens in den Räumen des ehemaligen
Offizierscasinos der Cherisykaserne.
Einiges ist seitdem passiert. Der Kulturladen hat alles überlebt.
Neben ihm können nur wenige selbstverwaltete soziokulturelle Zentren auf
eine solch lange Schaffensperiode zurückblicken. Außer für einen kurzen
Umbau der alten Räume 1985 und während des Umzugs/Umbaus in unsere
jetzigen Räume 1995/96, waren wir immer als Veranstalter aktiv und haben
maßgeblich die Kulturlandschaft in Konstanz und der Region beeinflusst. |

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Von den Anfängen bis heute hat sich viel getan. Aus dem
Hobby einiger Musikfreunde, gelegentlich Konzerte zu veranstalten, ist ein
Club mit professionellen Strukturen hervorgegangen. Die Entwicklung des
Kulturladens wurde zunächst ehrenamtlich von den Mitgliedern getragen.
Mittlerweile werden Organisation und Verwaltung vom Vorstand und einigen Angestellten getragen. |
| Unser Ziel ist es Konzerte und Events aus den Bereichen
der Clubkultur sowie Pop- und Rock-Musik zu veran-stalten, bei denen die
Qualität der Musik und nicht die Verkaufszahlen der Tonträger oder die
Präsenz in Radio und Fernsehen ausschlaggebend ist. Damit tragen wir viel
zur Nachwuchsförderung und zur Erweiterung des kulturellen Angebots
abseits großer Konzerthallen oder Stadien bei.
Unserer Arbeit finanzieren wir mit kommerziellen Angeboten wie einem
Disco-Programm. Ferner erhalten wir von der Stadt Konstanz und dem Land
Baden-Württemberg finanzielle Zuschüsse, die jedoch weniger als 25%
unseres Etats ausmachen. |

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Die Räume des Kulturladens:
Da das Haus, in dem der Kulturladen in den ersten 10 Jahre sein Domizil
hatte, von allen vier Seiten durch Wohnbebauung eingekreist wurde, nützte
auch das Zumauern aller Fenster nichts mehr. Wir mussten uns nach neuen
Räumen umsehen. Rockmusik und Wohnbebauung sind nun einmal natürliche
Feinde. Im Mai 1996 hat der Kulturladen seine neuen, auch jetzt noch
benutzten Räume, bezogen.. |
| Das Kernstück ist unser Saal, der im ehemaligen
Heizungskeller der Kaserne entstand. Er ist von einer Empore umgeben,. von
der aus man über eine breite Treppe die Tanzfläche erreicht. Davor
erhebt sich eine große Bühne. Die Gestaltung des Raumes hat ihm sofort
den Spitznamen "Schwimmbad" eingebracht. Er bietet Platz für
ca. 500 Leute, ist mit moderner Licht- und Tontechnik ausgestattet und
natürlich multifunktional und flexibel für fast jede Art von
Veranstaltung geeignet. |
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Über dem Saal befindet sich die verpachtete Kulabar,
einfach eine gemütliche Kneipe mit günstigem, gutem Essen, guter Musik,
großer Terrasse und was sonst noch dazugehört wie Billard, Darts und
Flipper.
Dazu kommen dann noch großzügig angelegte Verwaltungsräume,
Künstlergarderobe mit Dusche, Sanitärräume, Küche ... . |
| 900 m² in einem ehemaligen Kasernengebäude nennen wir
also unser eigen. Ganz besonders stolz sind wir darauf, daß wir diese
Räume, die wir ihrem jetzigen Zweck zugeführt haben, auch erwerben
konnten. Die Umbau- und Kaufkosten mussten wir zu ca. 80 % selbst
finanzieren, nur 20 % erhielten wir aus öffentlichen Zuschüssen.
Natürlich werden wir durch den Schuldendienst stark unter Druck gesetzt
und die Unbekümmertheit der frühen Tage ist dadurch weg. |

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Das Programm des Kulturladens:
Das Programm des Kulturladens ist ein Spagat zwischen Kunst und
Kommerz. Da sind zu einem die Konzerte, die uns aber keine Einnahmen
bescheren, denn ihre Kosten übersteigen quasi immer die durch die
Eintritte gewonnenen Einnahmen. Zum anderen gibt es unser Disco-Angebot,
von dessen Einnahmen wir die Konzerte finanzieren. Das Disco-Angebot ist
dennoch weit von dem einer Großraum-Disco entfernt. Ballermann- oder
Schaum-Partys passen nicht zu uns. Neben Konzerten und Disco bieten wir
noch eine Reihe von Szene Events.
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| Immer wieder werden wir unserem Anspruch gerecht, einer
der aktivsten Veranstalter der Region zu sein. Mit Bands wie
Freundeskreis, Fettes Brot, Dynamite Deluxe, Blumentopf, Guano Apes,
Rammstein, Apocalyptica, Gentleman oder Patrice konnten wir vor ihrem
komerziellen Durchbruch die Headliner großer Festivals präsentieren. Aber auch unser Faible für die lokale Szene haben wir nicht vergessen,
mindestens 30 Bands aus der Region haben in den letzten zwei Jahren unsere
Bühne geentert. Und unsere Events "Localsounds" sowie "Open-See",
unser jährliches Open-Air im Stadtgarten, sind ganz für die lokale Szene
reserviert. |

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Zur Zeit haben wir ca. 60 Konzerte im Jahr, dazu kommen
noch eine Vielzahl von Parties und Discos, und natürlich hat nicht
zuletzt die Kulabar täglich geöffnet .
Mit der Eröffnung der "Elberfeldspange" rückt der
Kulturladen einen weiteren Schritt von der kleinen Kulturinitiative im
Areal der Cherisy aus dem Jahr 1983 in das Bild der Stadt. Nachdem wir
bereits seit Jahren der eifrigste Kulturanbieter im großen Bereich der
Clubkultur sowie Pop- und Rock-Musik sind, und das auch weiterhin sein
wollen
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