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Freitag, 30. Januar 2009

Einlass 21.00 Uhr - Beginn 21.30 Uhr

Vorverkauf:
6 Euro
Abendkasse:
8 Euro
mit Clubkarte:
5,50 Euro

Eintrittskarten
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EUREGIO FESTIVAL
#1

Life, A Song, A Cigarette (A) 
und 
4th Time Around (CH)
und
WIR (D)

A Life, A Song, A Cigarette: 
Wie überkommt man die Crux des zweiten Albums? In dem man ganz neue Seiten aufschlägt und seinen Zweitling gleich mal mit einer Kakophonie aus Jubel einläutet. A Life, A Song, A Cigarette bewegen sich auf "Black Air" weit weg von jeglichen Bright Eyes oder Country-Referenzen - obwohl die Einsamkeit der Americana weiterhin zu spüren ist und thematisiert wird ("Marie"). Aber das Sextett traut sich weiter zu gehen: mit dem geschickten Händchen von Ken Stringfellow (R.E.M., The Posies, uva.) an den Reglern, tauchen sie, fern jeglicher Szenerien, ab in eine neue Dimension. Dort wo der Blues mit einer Selbstsicherheit aus dem Ärmel geschüttelt wird ("Down"), dort wo die Arrangements locker zwischen zerbrechlicher Einsamkeit ("Fever") und 60er Jahre Experimenten dahin schweben ("Tears"), dort wo man nicht weiß ob man weinen soll oder ob doch wieder alles gut wird ("Truth"). 
Frontman Stephan Stanzel trägt sein gebrochenes Herz gerne wie einen Orden an seiner Brust, doch auf "Black Air" macht die Melancholie Pause und lässt die Bühne frei für den ein oder anderen Appell: Der Titeltrack "Black Air" und das lokal-kolorierte "Simmering" beschreiben die Momente gefangen zwischen Stagnation und Eskapismus. "This town is driving me mad" kann als Schlachtruf verstanden werden - und verleitet einen dazu es lauthals mit zu grölen. Was A Life, A Song, A Cigarette geschaffen haben ist episch - was sich musikalisch durch eine neue Cleverness, einen neuen Mut weit über das ohnehin schon raffinierte Debüt erhebt, wird durch die neuen Ecken und Kanten nur noch verschärft. Hier ist man (sich) nicht mehr sicher, aber das Wanken gefällt. Wie an einem gelungenen Abend, vermittelt "Black Air" das Gefühl, dass da noch was in der Luft ist - dass da noch so einiges passieren wird. 

4th Time Around: 
4th Time Around hocken in Basel und docken an die dunklen Seiten der Singer/Songwriter-Traditionen an. Dafür steigen sie auf die Bühnen dieser Landstriche und bringen die Leute zum Heulen. Im Sommer 2006 verschanzten sie sich im Studio und spielten während langen, dunklen, hämoglobinarmen Monaten ihr erstes Album „A Morning Prayer“ ein – 12 Exzerpte, in deren Zentrum der Song steht, aber an der Peripherie wieselt und wuselt es in allen Variationen. Mandolinen zirpen, Orgeln holeien, und die Stimmen singen vom einsamen Bier auf der Veranda, vom brennenden Jerusalem und den miesen Morgenstunden, an denen die Schrotlinte oft näher liegt als die Kaffeetasse. Manche sagen: Americana. Andere: Grosse Nachtmusik. Recht geben wir beiden.

WIR:
Viel Selbstmitleid und Ironie, eingepackt in nachdenkliche Texte. So begeistern die drei im Durchschnitt 17-jährigen aus Freiburg nun schon seit 2005 auf über 200 deutschlandweiten Konzerten (u.a. Einsicht Tour (14 Tage durch Deutschland), ZDF Fernsehgarten/Mainz, CocaCola Bandcontest, ZMF/Freiburg, Europa Park/Rust, LKA/Stuttgart…) und nicht zuletzt hat das auch die Pop Akademie/Mannheim bemerkt und sie in die 10. Generation des Förderprogramms Bandpool aufgenommen. Sie überfluten die Bühnen mit frischer Energie und teilten sich schon mit Künstlern wie Revolverheld, Liquido, Laith Al Deen, Bananafishbones, The Kilians und Peilomat die Bühne. Emotionsgeladener Deutsch-Rock der ins Herz geht und nicht wieder raus.

Weitere Infos unter: 
http://www.myspace.com/alifeasongacigarette
http://www.alasac.com
http://www.myspace.com/4thtimearoundband
http://www.4thtimearound.eu/
http://www.myspace.com/wirwirwir
http://www.wirwirwir.de/

 

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14 Januar 2009

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