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Wie ein umgepolter Magnet. Totale Umkehr des Inneren. Wie ein umgepolter
Magnet erhält die Band, die in den verpufften 16 Monaten seit
Veröffentlichung ihres Debüts „Celluloid“ so anerkannt wurde, als
wäre sie nicht von hier, die Anziehungskraft nach Außen. Wie ein
umgepolter Magnet tut diese zweite Platte vor allem eins: Sie lässt dich
andersrum tanzen!
Zweihundert Schauspiele quer durch Europa, in einer knappen Handvoll
Zeit, lassen The Audience die verbrauchte Haut abstreifen, wie ein
vertrocknendes Schuppentier, das atmen will. War „Celluloid“ noch
geistvoll abbildendes Kolorit, ist die Gruppierung um den Berg aus Dasein
angekommen und eingestiegen in eine bildhafte Definition der ureigenen
beneidenswerten Utopie. The Audience begegnet dem Umstand, dass sie als
Zuschauer der Ereignisse unversehens selbst zum Ereignis geworden ist,
laut und deutlich. Mit Zickzackgitarren, lautem Schlagwerk und um die
Wette pulsenden Orgelexpressionen, aderweißrot, so wie Augen sind, die
partout nach innen gucken wollen, verliert sich die Band in Restvernunft,
lässt alle verrauchten Referenzen hinter sich und taucht ein ins Angebot
der Ausdrucksformen. „Dicke Props an The Audience für die Ambivalenz:
vorne tanzen, hinten verstrahlen ... großartig." meinen Turbostaat.
Zweitbeste Band des Festivals meinen die Besucher des legendären Immergut
Festivals im Voting. The Wombats, Blood Red Shoes und Trail Of Dead
mussten sich von „einer der angesagtesten Live-Rockbands dieses Landes“
(triggerfish.de) bei gemeinsamen Konzerten schon an die Wand spielen
lassen. Nach umjubelten Festivalauftritten kommen The Audience mit neuem
Album wieder in die Clubs, verwandeln ihr Publikum in Tänzer und zerlegen
die Werke der Architekten.
Mit dabei die Indieband des Allgäu: The Swindle
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