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Willkommen am Rande des Abgrunds. End Of Green, die berüchtigten
süddeutschen Melancholiker kommen mit ihrer sechsten Platte zurück: „The
Sick‘s Sense“. Ein Monster von einer Platte, ein schwarzer Abgrund,
der Tunnel am Ende des Lichts – eine meterdicke Wall Of Sound aus Goth,
Metal, Alternative, Rock‘n‘Roll und sogar gewitzten Referenzen an die
80er-Jahre – stets näher am Abgrund als an der Vernunft.
„Dead End dreaming“ vermittelte perfekt die Illusion, man sei End
Of Green näher gekommen, hätte endlich verstanden, was das Quintett da
macht. Doch End Of Green auf einen Chartentry, einen Clubhit,
Goth-Posterboys und Schwermut herunterzurechnen entpuppt sich als großer
Fehler. Die Abgründe scheinen noch tiefer geworden zu sein. Kommen sie,
sehen sie, staunen sie. Der düster-rockende Alptraum live in concert.
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