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Sympathisches audiovisuelles Kopfkino-Erlebnis mit dem Berliner Songwriter:
«Norman Palm is a pretty cool dude» schreibt der US Indie Blog Bibadibi,
im Zusammenhang mit Norman‘s erster Single, den melancholischen Cover
Versionen von Cindy Laupers Girls Just Wanna Have Fun und The Cures Boys
Don‘t Cry, die 2007 weltweit ihren Weg in die guten Radiostationen, auf
die CD des Spex Magazins und unzählige Blogs gefunden haben. Etwas
überrascht von dem Effekt dieser auf nur 300 Exemplare limitierten
Single, veröffentlicht auf Normans eigenem Label und vertrieben nur über
die Webseite des Künstlers nahm Norman die vielen Einladungen an und
spielte Live Shows in ganz Europa. Nach seiner zweiten Single Falling im
Frühjar 2008 ist es nun Zeit für sein erstes Album. Naja... Album?
In den letzten Zügen seines Studiums an der Kunsthochschule ist
Swinger-Songwriter Norman Palm hin- und hergerissen zwischen Musik und
Bildern. Irgendwo zwischen Berlin, Paris und Mexico City hatte er eine
Menge Songs geschrieben und diese im Transit mit seinem Laptop
aufgenommen. Charmante, eingängige Melodien, Liebeslieder, witzig und
traurig zugleich. Norman will diesen Songs Bilder an die Seite stellen um
ihre Geschichten sichtbar zu machen, sie in Bildern zu erklären,
ergänzen oder kontrastieren. Mit verschiedenen bildnerischen Mitteln wie
Zeichnung, Fotografie und Typografie wurde so aus jedem der Songs ein
Kapitel in einem 200-Seiten Kunstbuch.
Zurück in Berlin arbeitete Norman nun im Studio mit dem
finnischen Produzenten Jonas Verwijnen und seinem Team, zuletzt an Live-
und Studioproduktionen von Acts wie Annie und The Whitest Boy Alive
beteiligt. Sämtliche Songs wurden neu aufgenommen wobei der
unkomplizierte, skizzenhafte Charakter der frühen eigenen Aufnahmen
erhalten bleiben sollte. Norman spielt die meisten Instrumente selbst,
holt hier und da Gastmusiker aus seiner skandinavischen Entourage in
Berlin dazu.
In seinen Live Shows benutzt Norman das Buch als einen visuellen
Side-Kick zu seiner intimen Perfomance bestehend aus akustischer Gitarre
und Stimme: Die Seiten des Buches, die auf die Bühne projeziert mit den
Songs mitblättern machen Normans Konzerte zu einem noch nie gesehenen
Singer-Songwriter-Kunst-Ding!
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