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"Ich zog aus, um die Welt zu erobern, doch die Welt war bereits
erobert."
Der Dorfpunk ist ein Stadtbewohner geworden. Kein glücklicher
allerdings. Ein Kunststudent, der die Kunst hasst: arm, arbeitslos,
überflüssig. Nachts zieht er auf dem Hamburger Kiez durch die Kneipen,
tagsüber schlägt er verkatert die Zeit tot, schreibt Gedichte oder geht
zum Psychologen – das Leben ist für ihn eine Beleidigung! Seine einzige
Hoffnung ist die Frau von gegenüber, die ihm beängstigend schöne Augen
macht. Doch als es schließlich funkt, ergreift er die Flucht und geht mit
einer drittklassigen Rockband auf Tournee. Blöd nur: Als Roadie hat er
bei den Groupies kaum Chancen.
"Sternstunden der Bedeutungslosigkeit" erzählt vom Alltag in
der Warteschleife des Lebens. Der Held der Geschichte ist ein Loser, wie
ihn nur Rocko Schamoni erfinden kann. Das Leben hat er zu seinem
persönlichen Feind erklärt und liefert sich mit ihm ein irrwitziges
Duell. Zwischen liebenswert kaputten Gestalten treibt Rocko Schamoni
seinen unkaputtbaren Helden immer aufs Neue in Situationen, in denen
nichts mehr hilft als sein verzweifelt trockener Witz.
Rocko Schamoni,
1966 in Deutschland geboren, veröffentlichte zahlreiche CDs, arbeitet
für Theater, Film und Fernsehen, tourt regelmäßig solo oder mit Band
durch die Republik und hat inzwischen eine eingeschworene Fangemeinde. Bei
Rowohlt erschienen bisher die Romane "Risiko des Ruhms" (2000)
und "Dorfpunks" (2004).
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