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Atomic:
Auf mittlerweile über 150 Konzerten in Deutschland, aber auch in
Österreich, der Schweiz, Tschechien und England können Atomic im Jahr
2006 zurückblicken.
Für eine deutsche Gitarrenpop-Band ein Mammutprogramm, mit dem sie
sich einen mehr als nur soliden Ruf in der deutschen Indie-Gitarren-Szene
erarbeitet haben. Und „Indie“ und „erarbeitet“ sind hier mal
ausnahmsweise keine leeren Worthülsen in einem Presseinfo, denn die Band
kommt nicht aus HamburgBerlinMünchenKölnFrankfurt, sondern aus dem
tiefsten Bayerischen Wald, von wo aus sich die beiden Zwillingsbrüder
Thomas und Rainer Marschel im Jahr 2000 aufmachten, ihren Traum zu
verwirklichen.
Das sie dabei weder auf vorhandene Strukturen noch Kontakte zurückgreifen
konnten, war für Atomic immer mehr Ansporn als Hindernis. In bester
DIY-Manier legte man los und feierte im Jahr 2002 mit der ersten
Veröffentlichung – der EP „The Big Issue“ – mehr als nur
Achtungserfolge. Das Mini-Album wurde u.a. im NME rezensiert, verkaufte
sich einzig via bandeigener Homepage und auf Konzerten in vierstelliger(!)
Höhe und legte so den Grundstein für den weiteren Weg der Band, der sie
2003 u.a. bis zum Support von Tomte und Paul Weller & Gem Archer (Oasis)
führte.
Das nun vorliegende Debütalbum „Wonderland Boulevard“ ist eine
abwechslungsreiche Laut-Leise-Tour durch zehn Songs, die den geneigten
Zuhörer vom krachig rockenden „Monkey Fingers“ über das dramatische
„The Shelter“ bis zum ruhigen „Sweetest Symphony“ führt.
Eingespielt haben Atomic ihr Album mit neuer Besetzung, zum festen Kern um
die beiden Brüder Thomas (voc) und Rainer Marschel (voc & g) gehören
Markus Schalk (g), Holger Jacob (b) und Daniel Peucker (dr).
Pardon Ms. Arden:
Die Band Pardon Ms. Arden ist laut einer Umfrage unter drei Musikern
und einem Labelboss Deutschlands Rettung aus der Musikmisere. Gesungen
wird üblicherweise mit Text, Instrumente werden auch gespielt, und ab und
an passiert beides zur gleichen Zeit. Der Text ist dabei Englisch. Die
Musik auch. Die Band passt in Schubladen, sofern diese gross genug sind.
Oasis muss ein Stück zur Seite rutschen, Mando Diao den Bauch einziehen,
die deutschsprachige Indieszene den Volkshochschulkurs „Englisch für
Anfänger“ besuchen und dann ist wieder genug Platz.
Club Indie:
Indie, British Guitars, Indietronics & Nu Rave mit dem DJ Duo
mioesgrande & kinsley (British Sounds / Augsburg)
Club Indie, ein Abend für den anspruchsvollen Indiehörer, der auch mal
über den Tellerrand hinausblickt. "Indie", fernab vom
klassischen Mainstream-Disco-Hit-auf-Hit, gepaart mit heißem Scheiß aus
Nu Rave und Electro. Kommen, Tanzen, glücklich sein.
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