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| Freitag 27. Oktober 2006 |
Achtung: Einlass 20.30 Uhr - Beginn
21.00 Uhr |
Vorverkauf:
keiner |
Abendkasse:
15 Euro |
mit
Clubkarte:
11,50 Euro |
Eintrittskarten
online kaufen
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Jazzclub Konstanz & Kulturladen Konstanz präsentieren im Rahmen des
Konstanzer Jazzherbst:
CHRISTOF DIENZ & THE BABYYZITHERS (A),
PopUp MoZart (D, J),
DAS BÖSE DING (D)
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CHRISTOF DIENZ & THE BABYYZITHERS (A)
Christof Dienz zither, electr
Andi Haller electric bass
Herbert Pirker drums
So hat man eine Zither noch nie gehört. In einem elektronisch
verstärkten Umfeld, satt, mächtig zupackend, zirpend und rhytmustreibend.
Die Zither entdeckte Christof Dienz, als er für die Klangspuren in Schwaz
mit der Komposition eines Zitherstückes beauftragt wurde. Weil die
Uraufführung unbefriedigend war, beschloß er selber Zither zu spielen.
Und weil er es nicht kann, ist es gerade der Reiz für ihn, es doch zu
tun. Mit neuen Spieltechniken entlockt er dem Instrument ungeahnte Sounds.
Christof Dienz komponiert für ganz kleine bis ganz grosse Besetzungen,
als Bandleader bereiste er mit ‘KNÖDEL‘ die Welt und als Fagottist
spielte er in der Wiener Staatsoper.
Ausgerüstet mit einem Loopgenerator und verschiedensten Werkzeugen (z. B.
Büroklammern, Stimmgabeln, Holzstäben, etc ) gibt er Solokonzerte und
spielt in verschiedensten Formationen u.a. mit Marc Ribot, Richard
Dorfmeister, DJ DSL, Rupert Huber, Hannes Strobl, Christian Martinek,
Wolfgang Puschnig, Lukas Ligeti, Hubl Greiner, Pavel Fajt, Lorenz Raab und
vielen mehr. Nun liegt das Zither-Werk in CD-Form vor (Dienz zithered,
GECO).
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PopUp MoZart (D, J)
Helmut Bieler-Wendt Violine, Bariton-Violektra, Keyboard,
zeitgenössischer Komponist
Ewald Hügle Saxophone Hubl Greiner Maschinen, Tonträger, Objekte, Drums,
Laptop
Aya Csizmazia Video Patrick
Manzecchi Schlagzeug
Scheinbar ganz passend zum Trend der Zeit: man befasse
sich mit Mozart und schon ist man hipp. Aber Vorsicht. Die Gruppe
konfrontiert Mozart, besser seine musikalische Genialität und Melodien,
mit dem zeitgenössischen Musikgetriebe und bezieht damit ihren
spezifischen künstlerischen Standpunkt zur Musik und zur Person Mozart.
"PopUp MoZart" ist die elektronische Entdeckung und Erweckung
Mozarts in Laptop-Sounds und Loops. Originalzitate werden mit
Cover-Versionen gemixt, Soundcluster zerhackstückt und ganz neue
Hörweisen hervorgebracht. Das Projekt wurde von den Musikern Hubl
Greiner, Aya Csizmazia und Helmut Bieler-Wendt im März 2006 in dem
Programm „plug in: amadeus“ in Augsburg uraufgeführt.
Diese Bearbeitung wird nun mit Patrick Manzecchi und Ewald Hügle um eine
Jazzinterpretation erweitert. Aya Csizmazia untermalt den musikalischen
Part des Projektes mit ihrer Videoinstallation, die Mozart betreffende
Sequenzen verarbeitet. |
Text 2 DAS BÖSE DING (D)
Jan Klare sax, electronics
Martin Scholz organ
Hartmut Kracht bass
Wolfgang Ekholt drums
Die Positionierung der Gruppe zum Ende des zweiten Abends, schon mitten
in der Nacht, ist genau passend. Eventuell aufkommende Müdigkeit wird von
diesen 4 Powermusikern einfach davongeblasen. Heftig, selten Atem holend
jagt ’Das Böse Ding’ durch ein Inferno aus Post-Free-Rock-Jazz. Dabei
erinnert sich das Quartett zwar gern an Art-Bands wie Soft Machine und
King Crimson oder zitiert "Manic Depression" von Hendrix, doch
die historischen Strukturen werden konsequent aufgebrochen, von
schön-schaurigen Saxophonmelodien umschmeichelt, durch kraftvolle
Rhythmen umgeschichtet oder auch mal um deutsche Textzeilen im
Punk-Staccato ergänzt. Eine clevere, enorm vielfältige Musik, die sich
mächtig gegen jede Schublade stemmt und mit ihrem wilden Mix von Blues
bis Punk-Jazz eine eigene Abteilung belegt (Jazzthing).
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Weitere Infos unter:
http://www.jazzclub-konstanz.de
http://www.dienz.at
http://www.hubl.com
http://www.janklare.de/projekte/dasboeseding.php |
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