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Quarks
Elektro-Pop aus dem Quarksland
Die Quarks entführen einen in ihren Mikrokosmos, in das "Quarksland"
(so der Titel ihres soeben erschienen Albums). Aus einem gewissen
Blickwinkel betrachtet hat Quarksland vier Wände und einen weiß
lackierten Dielenfußboden. Es ist ein weißes Zimmer in Prenzlauer Berg
mit einem weißen Bett und einem weißen, lakenartigen Vorhang, der,
heruntergelassen, die Außenwelt verschwinden lässt. Ein schöner Ort ist
das, einer, in dem sich die Gedanken entfalten können, weil sie nicht
abgelenkt werden – die Voraussetzung für das, was die Quarks (Joyces »Finnigan’s
Wake« entsprungen: der Stoff, aus dem die Atome sind) „Reibung“
nennen. Denn aus Reibung entsteht bekanntlich Wärme, und auch die Helle
des Raums darf nicht täuschen: Die Innenwelt der Quarks ist eher dunkel.
Die Quarks klingen roher den je, die Lyrics sind auch mal in englischer
Sprache, es hat sich einiges getan und doch ist alles beim alten: Die
Quarks produzieren Songs mit leicht melancholischen, aber nie depressiven
Character. Songs die einen in das Quarksland entführen, Songs die
Stimmungen erzeugen. Wie gesagt, einer schöner Ort dieses Quarksland.
Weitere Infos unter: www.quarksland.de
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